Pressemitteilung:12.02.2020

Unternehmer-Stammtisch der CSU Neuried und der Mittelstands-Union München-Land

Christoph Göbel: die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen nutzen

Die Möglichkeiten der Unterstützung örtlicher Unternehmer durch die Gemeinde und den Landkreis standen im Mittelpunkt des Unternehmerstammtischs mit Weißwurstessen, zu dem die CSU Neuried und die Mittelstands-Union München-Land eingeladen hatten. Marianne Hellhuber, CSU Ortsvorsitzende von Neuried und Bürgermeisterkandidatin, betonte: „Wirtschaftsförderung bedeutet für uns, dass bestehende Gewerbe besser zu unterstützen und auch neue Unternehmen in Neuried anzusiedeln. Darum werde ich mich persönlich intensiv kümmern, mit Gesprächen in Neuried und mit an einer Ansiedlung interessierten Unternehmen.“ Landrat Christoph Göbel beschrieb die Anstrengungen des Landkreises München, die erfolgreiche Wirtschaftspolitik fortzusetzen und den Landkreis als besonders wirtschaftsstarke Region weiter zu fördern.

Im Wirtshaus Lorber hatten sich Unternehmer und Gewerbetreibende aus Neuried eingefunden, auf Einladung der CSU Neuried und der Mittelstands-Union Kreis München Land. Deren Kreisvorsitzender Rudolf Denzel unterstrich zur Begrüßung die Bedeutung des Mittelstands, vor allem der Familienunternehmen, für die bayerische Wirtschaft. Marianne Hellhuber führte Landrat Christoph Göbel ein mit dem Hinweis, man brauche seine Erfahrung als Bürgermeister und Landrat, um auch in Neuried erfolgreich die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern. Christoph Göbel antwortete in seiner Begrüßung der Teilnehmer am Unternehmerfrühstück mit dem klaren Hinweis: „Dazu braucht Neuried eine neue Bürgermeisterin!“

Landrat Christoph Göbel beschrieb, wie er als Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing die Gewerbesteuereinnahmen deutlich steigern konnten. „Es ist die Aufgabe der Politik, vor allem über Infrastrukturmaßnahmen die Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu gestalten“, betonte Christoph Göbel als Leitmotiv für seine Ausführungen. Als aktuelle Aufgabenfelder des Landkreises nannte er die Schaffung besserer Mobilität sowohl von Personen als auch von Daten und erläuterte welche Schritte der Landkreis für eine bessere Verkehrsinfrastruktur eingeleitet habe. Am Beispiel der Idee einer Seilbahnverbindung des Würmtals mit dem Isartal schilderte er, dass man auch neue Wege und kreative Ideen nutzen müsse, um die Verkehrssituation in den Regionen des Landkreises zu verbessern.

In der Diskussion ging es ausführlich um die Möglichkeiten, das Neurieder Gewerbe besser zu unterstützen. „Neuried hat vorzeigbare Standortvorteile, man muss sie aber auch nutzen“, unterstrich Christoph Göbel zur Frage der ausbleibenden Unternehmensansiedlungen. Er war sich mit Marianne Hellhuber einig, dass sowohl der Landrat als auch eine neue Bürgermeisterin neben der Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen vor allem den intensiven persönlichen Austausch mit den Unternehmern suchen müssten, um gemeinsam erfolgreich den Wirtschaftsstandort Neuried zu entwickeln.